Höhlenmalerei

Geschichtlicher Hintergrund

Die phantastischen Tier- und Jagddarstellungen, die durch eiszeitliche Jäger und Sammler, meist tief im Innern von Höhlen an Wände und Decken aufgemalt wurden, versetzen uns heute noch ins Staunen. Pferde, Wisente, Steppenbisons, Rentiere, Mammuts, Steinböcke, Hirsche und verschiedene Raubtiere ziehen an den Höhlenwänden vorüber. Zu den eindrücklichsten Fundstellen in Europa gehören u.a. Altamaria (Spanien), Chauvet und Lascaux (Frankreich).

Material

verschiedene Pigmente wie: Kohle, Ocker, Muscheln usw.
Holzstäbchen
Sandstein
Feuersteinklinge
Mit Sand beklebter Carton
Gummi Arabicum als Bindemittel

Vorbereiten der Farben

Mithilfe von Stössel und Mörser werden die farbigen Erden, die Kreide und die Holzkohle zu einem feinen Pulver vermörsert. Dann wird jede Farbe mit einem organischen Bindemittel angerührt. Ein Holzstäbchen, das als Bleistift und Pinsel dient, wird mit einer Feuersteinklinge zugespitzt. Die Kinder skizzieren und malen dann die von ihnen ausgewählten Tiermotive der Altsteinzeit, auf einen, mit Sand beklebten Karton.

Informationen

Dauer des Workshops: 2:00 h
Kosten: 180.- CHF
Zuzüglich Materialkosten: CHF 6.- pro Person
Mindestalter: ab 7 jährig
Maximale Teilnehmerzahl: 25
Auskunft und Reservation : Tel. +41 (0)76 381 12 23