Höhlenmalerei

 

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Geschichtlicher Hintergrund

Die berühmten und phantastisch erhaltenen Tierbilder und Jagdszenen aus der Altsteinzeit, die in Süd- und Zentralfrankreich, in den Pyrenäen und der kantabrischen Gebirgskette entdeckt wurden, sind meist tief in den Höhlen auf Jurakalkwände gemalt oder geritzt.

Verwendete Pigmente und Farben

Holzkohle
Roter Ocker, Eisenoxyd
Kreide, Muschelkalk
Gelber Ocker, Sienaerde (Terra di Siena)
Verschiedenfarbige Tonerden

Vorbereiten der Farben

Mithilfe von Stössel und Mörser werden die farbigen Erden, die Kreide und die Holzkohle zu einem feinen Pulver vermörsert. Dann wird jede Farbe mit einem organischen Bindemittel angerührt. Ein Holzstäbchen, das als Bleistift und Pinsel dient, wird mit einer Feuersteinklinge zugespitzt und gequetscht.

Zeichnen und Malen

Da wir keine Höhlenwände zum Bemalen zur Verfügung haben, benutzen wir einen mit Sand beklebten Karton, den anschliessend alle mit nach Hause nehmen können. Die Teilnehmenden suchen sich ein Tier der Steinzeit aus und skizzieren mit dem „Bleistift“ dessen Umrisse. Die „Pigmentfarbe“ wird mit dem vorbereiteten Holzstäbchen oder mit den Fingern auf den Karton gemalt.

Informationen

Dauer des Workshops: 2½ h
Kosten: 225.- CHF
Zuzüglich Materialkosten: CHF 5.- pro Person
Mindestalter: ab 7 jährig
Maximale Teilnehmerzahl: 25
Auskunft und Reservation : Tel. +41 (0)76 381 12 23